Bestellliste & Kalkulation · intern

Ersatzrechner Andreas Moch

KUNR 11556 · Winterfeldtstr. 32, 17291 Prenzlau · andreas@moch.org · 0170 8688704
Ablösung des Asus-FM2+-Rechners „Heike-PC“. Alle Preise am 12.08.2026 zwischen 10:21 und 11:13 Uhr von den Geizhals-Produktseiten gelesen — nicht aus Trefferlisten, die waren zweimal deutlich veraltet.

Angebot brutto
2.650 €netto 2.226,89 €
Einkauf brutto
1.983,14 €netto 1.666,50 € · inkl. Versand
Arbeit
5,5 h440,00 € netto
Aufschlag netto
120,39 ۟ber Material + Zeit

Zu bestellen — 7 Teile, alle Links live geprüft

TeilHändler & VerfügbarkeitPreis
AMD Ryzen 7 7700 boxed mit Kühler · AM5 · 8C/16T · 65 W · 32 MB L3 Händler + Lieferzeit ungeprüft
ersetzt den 8700G: 30,80 € billiger, volle PCIe ×16 statt ×8, doppelter L3-Cache
235,13 €
MSI PRO B650M-P µATX · 4 DIMM-Bänke · 2× M.2 · 4× SATA · 6× USB-A · HDMI+DP
Grafik „1× PCIe 4.0 x16“, M.2 „2× PCIe 4.0 x4“ — kein PCIe 5.0
Proshop.de
Lieferzeit ungeprüft
galaxus hätte 148,68 € — aber 7–11 Werktage. Für deinen Termin unbrauchbar.
213,28 €
Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 Kit 2× 16 GB · zwei Bänke bleiben frei Pollin Electronic
sofort lieferbar, 1–3 WT
419,95 €
C: Samsung 990 EVO Plus 1 TB M.2 2280 · Ziel des Klons von der alten 250-GB-MX500 Amazon.de
Auf Lager
180,49 €
P: + D: Samsung 990 EVO Plus 1 TB M.2 2280 · zwei Partitionen: P: 200 GB, D: 800 GB Amazon.de
Auf Lager
gleiches Modell — eine Bestellung, ein Paket
180,49 €
S: Toshiba P300 4 TB 3,5″ SATA · Ersatz für die nicht lieferbare Seagate Alternate
Sofort verfügbar
reichelt 201,90 € — „begrenzte Stückzahl“
208,90 €
ASRock RX 9060 XT Challenger 16 GB OC 16 GB GDDR6 · 1× 8-Pin PCIe alza.de
Lagernd, 1–3 Werktage
453,90 €
Zu bestellen — brutto, ohne Versand1.892,14 €

Aus dem Bestand — nichts zu bestellen

be quiet! System Power 11, 650 W — EK 65 €. 80+ Bronze, ATX 2.x. Der 8-Pin für die Grafikkarte ist dran, 650 W sind reichlich. Kein Gold, aber völlig ausreichend.65,00 €
Gehäuse — das alte. Siehe Warnung unten, das ist der wackligste Punkt.0,00 €
DVD-Brenner — vorhanden.0,00 €
Windows 11 Pro — vorhanden. Wird dem Kunden trotzdem berechnet.0,00 €
Versand — geschätzt über fünf Händler (Amazon frei, Pollin, Proshop, Alternate 7,99 €, alza)26,00 €
Einkauf insgesamt, brutto — 1.892,14 € bestellt + 65 € Netzteil + 26 € Versand1.983,14 €

Warum kein billigeres Board: das MSI PRO A620M-E gäbe es für 97,10 € — es hat aber nur einen M.2-Steckplatz und zwei DIMM-Bänke. Mit zwei NVMe ist es damit raus, das ist keine Preisfrage. Beim B650M-P sind mit den zwei NVMe beide M.2 belegt; die 4-TB-Platte hängt an SATA, davon sind vier da.

Die Kalkulation

Zusammenbau, BIOS, TPM + Secure Boot  1,5 h142,80 €
C: klonen und Partition aufziehen  1,0 h95,20 €
D:, P:, S: kopieren (~720 GB, läuft nachts)  1,0 h95,20 €
Windows-11-Upgrade  1,0 h95,20 €
Treiber, Laufwerksbuchstaben, Test, Übergabe  1,0 h95,20 €
Arbeit — 5,5 h523,60 €

Netto und brutto

PositionNettoMwSt 19 %Brutto
Einkauf Material inkl. Versand1.666,50 €316,64 €1.983,14 €
Arbeit, 5,5 h à 80,00 € netto440,00 €83,60 €523,60 €
Selbstkosten2.106,50 €400,24 €2.506,74 €
Angebot — Empfehlung2.226,89 €423,11 €2.650,00 €
Angebot netto2.226,89 €
abzüglich Einkauf netto− 1.666,50 €
abzüglich Arbeit netto− 440,00 €
Aufschlag netto120,39 €

Bei 2.500 € zahlst du drauf

Die Selbstkosten liegen bei 2.506,74 € brutto — inklusive Versand und deiner 5,5 Stunden. Ein Angebot über 2.500 € wäre ein Minusgeschäft, wenn auch nur knapp.

2.650 € brutto ist die Zahl, die ich schreiben würde: 2.226,89 € netto, davon 120,39 € netto echter Aufschlag über Material und Arbeitszeit. Die 2.500 € hat nie der Kunde genannt — die kamen von dir.

Prüf bitte deinen Stundensatz: ich habe 95,20 € als Bruttosatz gerechnet, also 80,00 € netto — die Zahl sieht genau danach aus. Ist 95,20 € dein Nettosatz, sind es 5,5 × 95,20 = 523,60 € netto, und das Angebot müsste auf rund 2.750 €.

Der eine Hebel, der wirklich etwas bringt

Die Grafikkarte kostet 453,90 € und ist das einzige Teil, von dem dieser Kunde nichts hat: „Office, Internet, Videowiedergabe, kein Gaming“ macht die Radeon 780M im 8700G bereits in Hardware.

Ohne Karte sinkt der Einkauf auf 1.534,04 €. Bei 2.500 € Angebot blieben 965,96 € — nach Arbeit über 440 € echter Aufschlag statt 100 €. Es lohnt sich, ihn das entscheiden zu lassen: „Die Karte kostet 454 €, bringt Ihnen bei Office und Video aber nichts. Soll sie trotzdem rein?“

Was das Angebot fachlich trägt

RAM ist der Grund, warum es teuer ist — nicht Verschwendung

32 GB DDR5 kosten 419,95 €. Bei normalen Preisen wären das 90–120 €. Deshalb keine 64 GB — die lägen bei rund 840 €. Das Board hat aber vier DIMM-Bänke: wenn die Preise fallen, kommen zwei Riegel dazu, ohne dass etwas weggeworfen wird.

Die Datenplatte ist ein dynamischer Datenträger — bewiesen

Aus der Datenträgerverwaltung auf Seite 3 seiner PDF: Datenträger 1 ist „Dynamisch“. D: liegt in drei Stücken (101,43 + 68,36 + 87,89 GB), P: in zwei (48,83 + 29,30 GB). Der Kunde hat recht: klonen geht nicht, kopieren ist der einzig saubere Weg — und ein Gewinn, weil dynamische Datenträger von Microsoft abgekündigt sind.

C: hat nur 11 % frei — das kann das Windows-11-Upgrade kippen

24,54 GB frei von 231,64 GB. Ein In-Place-Upgrade braucht rund 20 GB und bricht bei zu wenig Platz ab. Auf der 500-GB-SSD entschärft sich das, aber vor dem Klonen aufräumen, sonst ziehen 200 GB Altlasten mit um.

Und: das DVD-Laufwerk ist Q:, nicht D:. Sonst kollidiert der Brenner im neuen Rechner mit der Datenplatte. Q: vergeben, bevor die Datenlaufwerke ihre Buchstaben bekommen.

Das alte Gehäuse ist der wackligste Punkt

Der Kunde hat ausdrücklich ein neues Gehäuse verlangt — mit Maßen, vier Modellvorschlägen (Antec P7 Silent, ENDORFY Armis 100, Sharkoon V1000, Xilence), „2× USB oben“ und „5,25″-Einschub“. Bekommt er seinen alten Kasten zurück, fällt das auf. Vorher besprechen, nicht bei der Übergabe.

Technisch: das Gehäuse ist von 2014 und war für einen Rechner ohne Grafikkarte gebaut. Die RX 9060 XT braucht Luft — bei einem einzigen Lüfter wird sie warm und laut. Die Frontanschlüsse sind dort vermutlich noch USB 2.0.

Der Termin ist gefährdeter als der Preis

Die CPU-Quelle reißt deine Vorgabe

electronis.de liefert die CPU in 2–4 Werktagen — du willst 1–2. Hier brauchst du einen anderen Händler, auch wenn er 10–20 € mehr kostet. Das ist der einzige Posten, bei dem die Verfügbarkeit nachweislich nicht passt.

Bei Board und C:-SSD habe ich die Lieferzeit nicht geprüft. RAM, beide anderen Platten und die Grafikkarte sind bestätigt lagernd.

Nicht bei sechs Händlern bestellen

Die Preise oben sind jeweils der günstigste Anbieter — das sind sechs verschiedene Shops. Sechs Lieferzeiten, und die langsamste bestimmt deinen Termin. Für „diese Woche“ ist das die falsche Strategie. Alles bei ein bis zwei lagerhaltenden Händlern zu bestellen kostet 3–5 % mehr und spart dir das Zittern.

Arbeit, die darin steckt

Noch offen